Lüftungskonzept

Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6

Wir führen für Sie die entsprechenden Nachweise

lueftungskonzeptLüften ist grund­sätz­lich zum Wohlbefinden und zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung er­for­der­lich. Seit Mai 2009 muss für je­den Neubau und bei um­fang­rei­chen Sanierungen ein ge­norm­tes Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 er­stellt wer­den.

Eine na­tür­li­che Feuchtigkeit ist in der Luft grund­sätz­lich vor­han­den und für un­ser Wohlbefinden er­for­der­lich. Man spricht dann von der re­la­ti­ven Luftfeuchtigkeit. Der mensch­li­che Körper gibt aber im Laufe das Tages und in Abhängigkeit sei­ner Tätigkeit Feuchtigkeit durch Ausdünstungen an die Raumluft ab. Gleiches pas­siert durch Kochen, Waschen oder auch durch Zimmerpflanzen. Die Konzentration der Luftfeuchtigkeit steigt an und muss durch die Fensterlüftung wie­der re­du­ziert wer­den.

Wird nicht aus­rei­chend ge­lüf­tet, ist ir­gend­wann die Sättigungsmenge er­reicht und die Luft kann kei­ne wei­te­re Feuchtigkeit mehr auf­neh­men und es kommt zur Kondensation. Dieses pas­siert zu erst an den kal­ten Bauteilen wie Außenwänden (in den Eck- u. Fensterbereichen) oder Außendecken. Die dau­er­haf­te Durchfeuchtung an die­sen Stellen führt dann zwangs­läu­fig zur Schimmelpilzbildung

Durch re­gel­mä­ßi­ges Lüften wird die re­la­ti­ve Luftfeuchtigkeit in Grenzen ge­hal­ten und ei­ne Kondensatbildung ver­mie­den. Feuchtigkeitsmessgeräte kön­nen hier­bei ei­ne gu­te Hilfe sein, da sie die re­la­ti­ve Luftfeuchtigkeit an­zei­gen und das Signal zum Lüften ge­ben. Ist ein re­gel­mä­ßi­ges Lüften we­gen Abwesenheit oder aus an­de­ren Gründen nicht mög­lich, bie­tet ei­ne me­cha­ni­sche Lüftungsanlage die Lösung. Mit ihr fin­det ei­ne kon­trol­lie­re Lüftung statt, d.h. es wird nur so­viel Luft aus­ge­tauscht, wie es er­for­der­lich ist. Über ei­ne Wärmerückgewinnung kann ein Großteil der Wärmeenergie aus der ver­brauch­ten Luft wie­der zu­rück ge­won­nen wer­den.