Gebäudesanierung – und sie rechnet sich doch!!!

In letz­ter Zeit sind wie­der ver­mehrt Berichte in der Presse zu le­sen, in de­nen die Wirtschaftlichkeit der en­er­ge­ti­schen Gebäudesanierung grund­sätz­lich in Zweifel ge­zo­gen wird. Dabei wird aber das Kopplungsprinzip nicht be­rück­sich­tigt. Dieses be­sagt, dass Maßnahmen zur Energieeinsparung in der Regel wirt­schaft­lich at­trak­tiv sind, wenn sie an die oh­ne­hin not­wen­di­ge Instandhaltung ge­kop­pelt wer­den. In ei­ner im­mer noch gül­ti­gen Stellungnahme des IWU von 2013 wer­den die­se Sachverhalte er­läu­tert und mit Studien be­legt. Link zur Stellungnahme des IWU

Energetische Anforderungen verteuert Bauen nicht

„Mehr Energieeffizienz macht Bauen un­be­zahl­bar“ lau­tet ein gän­gi­ges Vorurteil. In ei­ner Initialstudie ha­ben sich das Beratungsunternehmen Ecofys und das Architekturbüro Schulze Darup & Kollegen wis­sen­schaft­lich mit die­ser Behauptung aus­ein­an­der­ge­setzt. Die Studie im Auftrag der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) kommt zu dem Ergebnis, dass die Investitionskosten für Neubauten seit 1990 preis­be­rei­nigt na­he­zu kon­stant ge­blie­ben sind, die mo­nat­li­chen Kosten (inkl. Energiekosten) ge­gen­wär­ti­ger und zu­künf­tig ge­plan­ter Neubaustandards so­gar güns­ti­ger sind bzw. wer­den. … mehr

 

Bundeskabinett beschließt Steuerbonus

Die steu­er­li­che Förderung von en­er­ge­ti­schen Sanierungen wird von der Bundesregierung als Ergänzung zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Kredite, Zuschüsse) durch Eröffnung ei­ner wei­te­ren Förderoption ge­se­hen. Gefördert wer­den Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz er­neu­er­ba­rer Wärme in Wohngebäuden. Die Voraussetzungen für den steu­er­li­chen Abzug sol­len am CO2-Gebäudesanierungsprogramm aus­ge­rich­tet wer­den. . mehr

Änderungen bei der KfW zum 01.06.2014

Ab 01. 06 2014 müs­sen Sachverständige für al­le Anträge aus dem Bereich “en­er­ge­tisch bau­en und sa­nie­ren” ver­bind­lich in der Energie-Effizienz-Expertenliste ein­ge­tra­gen sein.

Wer ei­ne KfW-Förderung für sei­ne Sanierung be­an­tra­gen möch­te, muss ab dem 1. Juni 2014 ei­ni­ge Neuerungen be­ach­ten. Neu bei den för­der­fä­hi­gen Maßnahmen sind z. B. die Dachbegrünung im Rahmen ei­ner Dachdämmung und die Schaffung von Nistplätzen bei der Sanierung der Gebäudehülle.

 

Ab 1. Mai 2014 muss jeder neu erstellte Energieausweis und Klimaanlagen-Inspektionsbericht mit einer Registriernummer versehen werden.

Am 1. Mai 2014 tritt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Danach wird das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ge­mäß § 26c der EnEV 2013 Registrierstelle so­wohl für Energieausweise als auch für Inspektionsberichte für Klimaanlagen.

Das DIBt wird ab dem 1. Mai 2014 al­le Energieausweise und Inspektionsberichte für Klimaanlagen re­gis­trie­ren und Stichprobenkontrollen von Energieausweisen vor­erst auf der Stufe 1 (vgl. § 26d Abs. 4 EnEV) vor­neh­men.

Bafa zieht positive Jahresbilanz

Seit ei­nem Jahr för­dert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) den Einsatz so­la­rer Wärme in in­dus­tri­el­len und ge­werb­li­chen Produktionsprozessen zu nach ei­ge­nen Angaben deut­lich ver­bes­ser­ten Bedingungen.

„Mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent der Nettoinvestitionskosten ist es uns ge­lun­gen, ein neu­es und be­deu­ten­des Feld für die Energiewende zu er­schlie­ßen“, sagt Arnold Wallraff, Präsident des Bafa. „Unsere Botschaft, Solarwärme nicht nur zur Beheizung von Wohngebäuden, son­dern auch in in­dus­tri­el­len Fertigungsprozessen ein­zu­set­zen, ist im Markt an­ge­kom­men. Wir spü­ren ei­ne sprung­haft ge­stie­ge­ne Nachfrage“, so Wallraff.

Detaillierte Informationen fin­den Sie hier.

Veröffentlicht unter Bafa

EU muss Energieeffizienzziel fortschreiben

Nach dem Vorschlag der EU-Kommission für neue Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zum Ausbau der er­neu­er­ba­ren Energien in Europa bis im Jahr 2030 for­dert die Deutsche Energie-Agentur (de­na), auch für die Steigerung der Energieeffizienz ein neu­es EU-weites Ziel fest­zu­le­gen.

„30 Prozent mehr Energieeffizienz bis 2030 wä­ren ei­ne wich­ti­ge, not­wen­di­ge und wirt­schaft­lich sinn­vol­le Vorgabe“, be­ton­te Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Wer Klimaschutz ef­fi­zi­ent er­rei­chen möch­te, muss im­mer zu­erst an Energieeffizienz den­ken. Denn je­de ein­ge­spar­te Kilowattstunde rech­net sich für die Investoren oft schon nach we­ni­gen Jahren und sorgt gleich­zei­tig da­für, dass we­ni­ger CO2 aus­ge­sto­ßen wird, we­ni­ger Energie er­zeugt wer­den muss und re­gio­na­le Wertschöpfung und Arbeitsplätze ge­schaf­fen wer­den.

Detaillierte Informationen er­hal­ten Sie hier.

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